„Irgendjemand weiß irgendetwas“
Flug MH370 der Malaysia Airlines gilt seit 8. März als vermisst, alle Spuren stellten sich bisher als falsch heraus, zuletzt sogar das ganze Suchgebiet. Exakt drei Monate nach dem Verschwinden der Boeing 777 mit 239 Menschen an Bord greifen Angehörige nun zu einer ungewöhnlichen Art der Selbsthilfe: Sie wollen Informationen kaufen. Das Geld dazu soll eine Crowdfunding-Aktion, die am Montag startet, einbringen - mindestens fünf Mio. Dollar (fast 3,7 Mio. Euro). Mit dem Geld aus dem Fonds unter dem Titel Reward MH370 sollten „Whistleblower dazu ermutigt werden, Informationen zu liefern“, erklärten die Familien am Wochenende in einer Presseaussendung. Der malaysischen Regierung misstrauen sie, sind auf der anderen Seite aber überzeugt: „Irgendjemand weiß irgendetwas.“
Lesen Sie mehr …