Jeder kann mitmachen
„Mutter Erde braucht dich“ ist der Titel einer Initiative des ORF gemeinsam mit Österreichs führenden Umwelt- und Naturschutzorganisationen Alpenverein, BirdLife, Global 2000, Greenpeace, Naturfreunde, Naturschutzbund, VCÖ und WWF. Ziel ist es, durch Information Bewusstsein für Umweltschutz und Nachhaltigkeit zu schaffen und Spendengelder für Umwelt- und Naturschutzprojekte zu sammeln.
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Zwischen 31. Mai und 6. Juni präsentiert der ORF online, im Radio und im Fernsehen eine Schwerpunktwoche zum Thema „Wasser“ mit „Mutter Erde - Die Show“ (AT) am 6. Juni um 20.15 Uhr in ORF eins als Höhepunkt. Ab dem 16. Mai können Projekte für Förderungen eingereicht werden.
„Umweltschutz ist für den ORF seit langem ein zentrales Thema von unseren zahlreichen Programmschwerpunkten bis hin zum Österreichischen Klimaschutzpreis“, so ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz. Und weiter: „Mit der Initiative ‚Mutter Erde‘ werden wir gemeinsam mit unseren Partnern einen weiteren wichtigen Beitrag zur Bewusstseinsbildung in Sachen Nachhaltigkeit und Klimaschutz leisten. Wir freuen uns, dass es gelungen ist, die österreichischen NGOs als Partner für diese einzigartige Initiative zu gewinnen und wir damit neben der sozialen Hilfe und der Katastrophenhilfe eine dritte Spendensäule etablieren können.“
Heuer „Wasser“ als Schwerpunkt
Die Aktion soll jedes Jahr kurz vor dem Sommer stattfinden, mit wechselnden Schwerpunkten. Heuer dreht sich alles um das Wasser. Alexander Egit, Geschäftsführer von Greenpeace, sagt: „Auch die NGOs werden im Kampagnenzeitraum und darüber hinaus Aktivitäten zum Thema Wasser setzen und in Eigenmedien berichten.“ „Mutter Erde braucht dich“ solle emotionalisieren und den Menschen Ideen bringen, wie sie sich um ihren Lebensraum kümmern können. Die Kampagne ziele daher darauf ab, dass sich die Menschen aktiv beteiligen.
Egit: „Zum Beispiel durch Einsendungen von eigenen Gedichten an ‚Mutter Erde‘. In der Werbekampagne sagen wir der Erde Danke für das, was sie uns jeden Tag schenkt.“ „Mutter Erde“ konzentriert sich bei der Finanzierung von Projekten auf die zwei entscheidenden Themen des Umweltschutzes: Artenvielfalt und Klima.
„Die Trendwende in diesen Themen wird entscheidend dafür sein, wie lebenswert der Planet Erde zu Ende dieses Jahrhunderts ist. Beide Themen sind unbestritten die relevantesten Umweltthemen des 21. Jahrhunderts“, so Beate Striebel, stellvertretende Geschäftsführerin des WWF.
Augebiete erhalten und Renaturierungen
Im Schwerpunktjahr des Wassers setzt sich „Mutter Erde“ mit seinen Projekten vor allem dafür ein, dass Österreichs Wasserressourcen für die Zukunft erhalten bleiben. Dazu zählt die Erhaltung der wertvollsten Augebiete genauso wie Renaturierungsmaßnahmen an Österreichs Alpenflüssen. Weltweit zählen dazu vor allem Aktivitäten zur Reinhaltung von Flüssen und zum Schutz der Meere und der darin lebenden Organismen.
Gute Projekte gesucht
Reinhard Uhrig, Geschäftsführer von Global 2000, erklärt: „Jeder, der Ideen dazu hat, kann sich um Gelder aus der Initiative bewerben. Mit 1. Oktober sollen die ersten ‚Mutter Erde‘-finanzierten Projekte starten, sodass wir in der ‚Mutter Erde‘-Woche 2015 bereits eine Reihe von umgesetzten Projekten präsentieren können. Ab 16. Mai können Projekte eingereicht werden.“
Alle Details dazu sind auf der Website der Aktion zu finden. „Mutter Erde“ wählt die vielversprechendsten Projekte aus und leistet auf vertraglicher Basis einen finanziellen Beitrag bei der Projektumsetzung. Dazu zählen z. B. der Schutz von Arten, Lebensräumen und Ökosystemen, in Österreich und international, die Reduktion von Pestiziden und CO2-Emissionen sowie die Förderung erneuerbarer Energie. Die Kriterien und Projekte sind öffentlich einsehbar, und die Spenden kommen transparent und unbürokratisch direkt dem Natur- und Umweltschutz zugute - dort, wo sie am meisten gebraucht werden.
Spenden an „Mutter Erde“ sind von der Steuer absetzbar - der Verein erhält am 28. April das Spendengütesiegel. Dadurch ist ein transparenter und effizienter Einsatz der Spendengelder garantiert. Für die fachliche Auswahl und Kontrolle der Geldvergabe sorgt ein Expertenbeirat, der mit Topexperten der führenden österreichischen Umwelt- und Naturschutzszene besetzt ist. „Mutter Erde“ wird während des Jahres aktuell über die geförderten Projekte und deren Fortschritte und Erfolge berichten.
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