Spanischer Tourismus 2013 mit Rekordbilanz

Dieser Artikel ist älter als ein Jahr.

Die Touristen in Spanien haben im vergangenen Jahr so viel ausgegeben wie nie. Insgesamt ließen sie 59,1 Milliarden Euro im Land, wie das Tourismusministerium in Madrid heute mitteilte. Das sei ein Anstieg um 9,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Für das wirtschaftlich angeschlagene Land ist der Tourismus mit einem Anteil von mehr als zehn Prozent am Bruttoinlandsprodukt (BIP) eine wichtige Einnahmequelle. Die Reisebranche steht für fast zwölf Prozent aller Arbeitsplätze im Land.

Die meisten ausländischen Spanien-Besucher kamen aus Großbritannien. Sie gaben zwölf Mrd. Euro aus, gefolgt von den Deutschen mit rund 9,7 Mrd. Euro und den Franzosen mit 5,9 Mrd. Euro. Die Ausgaben der russischen Touristen verzeichneten den Angaben zufolge einen Anstieg um 29 Prozent auf 2,3 Mrd. Euro.

In der vergangenen Woche hatte Spanien angekündigt, dass es den dritten Platz unter den weltweit beliebtesten Urlaubsländern von China zurückerobert habe. 2013 stieg die Zahl der Touristen demnach mit 60,6 Millionen erstmals über die 60-Millionen-Marke. Vor Spanien lagen demnach Frankreich mit 83 Millionen und die Vereinigten Staaten mit 67 Millionen Besuchern.