Präsentator auf der großen Bühne
Der frühere Formel-1-Weltmeister Niki Lauda (64) hat vor versammelter Hollywood-Prominenz seine markante rote Schirmmütze abgenommen. Bei der Verleihung der Golden Globes in der Nacht auf Montag präsentierte der Wiener zusammen mit dem Schauspieler Chris Hemsworth (30) den nominierten Rennfahrerfilm „Rush - Alles für den Sieg“.
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Beim Rennsport könne man sich keine Fehler erlauben, sagte Lauda und zeigte auf seinen kahlen Kopf. Bei einem fürchterlichen Feuerunfall auf dem Nürburgring hatte er 1976 schwerste Verbrennungen erlitten. Ron Howards „Rush“ dreht sich um die frühere Rivalität zwischen den Rennfahrern James Hunt (Hemsworth) und Lauda, der von Daniel Brühl gespielt wurde. Der für seine Nebenrolle nominierte Schauspieler ging bei der Preisverleihung leer aus. Auch in der Kategorie „Bester Film“ musste sich „Rush“ geschlagen geben.
Mit Wiener Akzent zur ersten Nominierung
Brühl hatte sich für die Darstellung des österreichischen Rennfahrers in „Rush“ um die Formel-1-Weltmeisterschaft 1976 einen für viele Kritiker überzeugenden Wiener Akzent angeeignet. Es war die erste Globe-Nominierung für den in Spanien geborenen Teilzeit-Berliner.

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Daniel Brühl spielt in „Rush“ den jungen Niki Lauda
Kurz vor der Verleihung sagte Brühl der „Bild am Sonntag“, die Nominierung mit „unglaublich talentierten Schauspielern“ reiche ihm schon an Ehre. „Falls ich gewinne, wäre dies nur die Kirsche auf der Sahne. Mein Leben übertrifft zurzeit jeden meiner größten Träume.“
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