Von „Nemo“ bis zum „Blizzard of ’96“
Der Eis- und Schneesturm „Hercules“ hat im Nordosten der USA für Schneeberge, Stromausfälle sowie gestrichene Flüge gesorgt und mehrere Menschenleben gefordert. Im Winter legen in den USA Stürme wiederholt ganze Landstriche lahm. Ein Überblick über die Vorgänger von „Hercules“:
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Februar 2013: Sturm „Nemo“ fegt mit Schnee und starken Windböen über den Nordosten hinweg und legt das öffentliche Leben zeitweise lahm. Mindestens 14 Menschen sterben. Hunderttausende Haushalte und Betriebe sind ohne Strom und teilweise auch ohne Heizung. Mehr als 5.000 Flüge sowie alle Zug- und Busverbindungen fallen aus.
Oktober 2011: Ein Schneesturm sorgt im Nordosten der USA für Verkehrschaos und massive Stromausfälle. Mindestens drei Menschen sterben. In New York wird laut CBS der bis dahin stärkste Schneefall im Oktober seit Beginn der Wetteraufzeichnungen 1869 gemessen.
Februar 2006: Starke Schneefälle legen weite Teile des Nordostens lahm. Der New Yorker Kennedy-Airport wird geschlossen. In der Stadt fallen innerhalb kurzer Zeit rund 70 Zentimeter Schnee. Bürgermeister Michael Bloomberg rät, Autos stehen zu lassen, um den 2.500 Schneepflügen den Einsatz zu erleichtern.
Februar 2003: Ein schwerer Schneesturm zieht vom Mittleren Westen über den Nordosten der USA. Mindestens 42 Menschen sterben, die meisten bei Verkehrsunfällen. Hunderttausende sind ohne Strom. Viele Straßen in den schwer betroffenen Staaten Pennsylvania, Illinois, West Virginia und Missouri sind wegen meterhohen Schnees unpassierbar. Die Flughäfen in New York, Washington und Philadelphia stellen den Betrieb ein. In Washington ruht die Arbeit der Bundesbehörden.
Dezember 2000: Der Mittlere Westen, der Südwesten und die Ostküstenregion der USA werden von heftigen Eis- und Schneestürmen heimgesucht. Mindestens 42 Menschen kommen ums Leben. Mehrere hunderttausend Haushalte sind ohne Strom.
Jänner 1998: Eine Kältewelle mit Stürmen und Schnee richtet im Osten Kanadas und der USA große Schäden an. Bis zu 46 Menschen sterben. Nach tagelangem Eisregen erklärt der damalige US-Präsident Bill Clinton den Nordosten der USA zum Katastrophengebiet. Fast vier Millionen Menschen sitzen bei Stromausfällen ohne Heizung, Licht und Wasser in ihren Häusern.
Jänner 1997: In den US-Bundesstaaten Nord- und Süddakota sowie Minnesota toben heftige Schneestürme. Unwetter und klirrende Kälte bringen 31 Menschen den Tod.
Jänner/Februar 1996: Bei dem in den USA als „Blizzard of ’96“ bekannten Schneesturm kommen 243 Menschen ums Leben. An der Nordostküste sind Land- und Luftverkehr tagelang lahmgelegt.
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