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„Superschwierige“ Aufgabe

Mit Hochspannung ist der 35. Band der Serie erwartet worden: Nun ist „Asterix bei den Pikten“ erschienen. Vorab war noch nicht viel verraten worden - auch die neuen Asterix-Väter, Autor Jean-Yves Ferri und Zeichner Didier Conrad, mussten sich auf die Lippen beißen.

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„Am Anfang machte das auch ein bisschen Angst. Ich habe einen Schrecken bekommen, als meine kleine Nichte mitgehört hat und anschließend etwas im Internet landete“, sagt der Autor Ferri. Die Geheimniskrämerei gehört laut dpa-Interview von Ferri und Conrad auf der Frankfurter Buchmesse zum Vermarktungskonzept - „Harry Potter“ lässt grüßen. Aber Fans verstehen den Hype: Es geht um den ersten Asterix-Band, der nicht aus Albert Uderzos Feder stammt.

Der 86-jährige Zeichner hatte die Comic-Reihe nach dem Tod des legendären Texters Rene Goscinny 1977 allein weitergeführt. Seine Nachfolger suchte er sich nun selbst aus. Und konnte noch nicht ganz loslassen. „Weil Uderzo hauptsächlich Zeichner ist, ist es auch normal, dass er bei mir mehr angemerkt und interveniert hat“, sagt Conrad. „Bei der Story hat er sich wenig eingemischt“, ergänzt Ferri.

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Fans trauern Goscinny nach

Die vorherigen Bände „Gallien in Gefahr“ (2005) und „Asterix & Obelix feiern Geburtstag“ (2009) fielen bei der internationalen Comic-Kritik eher durch - die Fans trauern bis heute Rene Goscinny nach. „Ich habe mich an die Asterix-Bände gehalten, die ich am besten fand. Goscinny war in der ganzen franko-belgischen Comic-Geschichte einer, der über allen stand“, erklärt der als schwarzhumoriger Sprachkünstler bekannte Ferri entsprechend. „Als Albert Uderzo die Stories selber schreiben musste, hat er sich an Goscinny orientiert, aber es war normal, dass man ein paar Abstriche machen musste.“

Der in Hollywood lebende Zeichner Conrad gibt zu, dass es natürlich „superschwierig“ gewesen sei, den Uderzo-Stil exakt zu kopieren. Er nahm während der intensiven Arbeit sogar 18 Kilogramm ab. Aber Conrad schmiss nicht hin wie sein Vorgänger Frederic Mebarki. Der war mit dem hohen Erwartungsdruck nicht klargekommen. Vor mehr als einem halben Jahrhundert war der erste Band erschienen. Seither wurden die Alben nach Verlagsangaben in mehr als 111 Sprachen übersetzt und mehr als 325 Millionen Mal verkauft.

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