Wie in Wien zugleich Traum und Alptraum

Seit einem Monat hat Rom eine neue Fußgängerzone. Anfang August ließ der frischgebackene Bürgermeister Ignazio Marino die berühmte Prachtstraße am Kolosseum, Via dei Fori Imperiali, für den Verkehr großteils sperren. Nur noch Fahrradfahrer, Linienbusse und Taxis dürfen sie befahren. Was für den Bürgermeister, Fußgänger und Touristen ein Traum ist, nennen Anrainer und Geschäftsleute einen Alptraum. Die Vorwürfe, die Befürworter und Gegner seither einander an den Kopf werfen, ähneln auf frappierende Art jenen, mit denen die Wiener rund um ihre Mariahilfer Straße konfrontiert sind.

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