Geheimdienst will genauer hinsehen
Die deutsche Bundeswehr hat offenbar ein nicht unerhebliches Problem mit Extremisten in ihren eigenen Reihen. Der Militärische Abschirmdienst (MAD) enttarnte laut eigenen Angaben im letzten Jahr 400 Soldaten mit einer für den Dienst nicht tragbaren Gesinnung. Rund 300 davon seien dem rechtsextremen Lager zurechenbar, bei 50 habe es sich um islamistische Extremisten gehandelt, so MAD-Chef Ulrich Birkenheier gegenüber dem Deutschlandfunk. Mittlerweile denkt man nun daran, schon bei Bewerbern besser „auszusieben“. Denn: Einmal Soldat oder Angestellter wird man die Problemkandidaten nicht mehr ganz so einfach los.
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