Kritik an „diskreter“ Beratung

Nach der Enttarnung eines globalen Netzwerks von Briefkastenfirmen taucht auch die Frage nach der Rolle von Banken in dem Milliardenversteckspiel auf. In Berichten von Freitag hieß es, dass Großinstitute dabei kräftig mitverdienten und ihre Kunden mit Steueroasen-Konstrukten versorgten. Konkret fielen mehrfach die Namen Deutsche Bank, UBS und jener einer Credit-Suisse-Tochter. Zumindest würden Banken der vermögenden Kundschaft den Weg zu „One-Stop-Shops“ weisen - diesfalls Unternehmen, die auf die Konstruktion kaum durchschaubarer Firmengeflechte mit exotischen Adressen spezialisiert sind.

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