Insiderinformationen für Verwandte?
Das Aus für Zypern als Anlegerparadies ist endgültig besiegelt. Die Notenbank des gerade erst vor der Pleite geretteten Euro-Landes kündigte am Wochenende noch höhere Verluste für vermögende Bankkunden an, als ohnehin schon erwartet worden waren. Nun sieht sich Präsident Anastasiades dem Vorwurf ausgesetzt, durch die Weitergabe von Insiderinformationen zahlreiche Unternehmen gewarnt zu haben. Angeblich sollen 136 Firmen, darunter eine, die dem Schwiegersohn des Präsidenten gehört, rechtzeitig vor dem Beschluss der Zwangsabgaben Millionen ins Ausland transferiert haben.
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