FPK-Krise: Einigung mit Dörfler

Dieser Artikel ist älter als ein Jahr.

Noch-Landeshauptmann Gerhard Dörfler, der scheidende Landesrat Harald Dobernig und der Abgeordnete Hannes Anton haben heute Früh klargestellt, dass sie die Besetzung des der FPK zustehenden Landesratspostens in Kärnten trotz der innerparteilichen Krise nicht verhindern werden.

In einer Aussendung teilte das Trio mit, man habe die Wahlvorschläge für Christian Ragger als Landesrat und Josef Lobnig als Dritter Landtagspräsident unterschrieben und dem Landtagsamt übermittelt.

Verhandlungen liefen bis in die Nacht

Die Verhandlungen des geschäftsführenden FPK-Obmannes Ragger über einen Verzicht der drei Funktionäre auf ihre Mandate waren gestern bis spät in die Nacht gelaufen, allerdings ohne Ergebnis.

Dörfler erklärte dazu in der Aussendung: „Was immer in den nächsten Stunden an Verhandlungsergebnis im freiheitlichen Lager zustande kommt, eines ist für uns drei klar: Mit unseren Unterschriften ist sichergestellt, dass weder die Landtagsarbeit noch die Regierungsarbeit in irgendeiner Weise gestört oder verzögert werden kann.“

Diese Zustimmung gelte auch dann, wenn die Kandidaten ihre Funktion nicht annehmen würden oder die Partei andere personelle Entscheidungen treffen sollte, so Dörfler, Dobernig und Anton. Denn die Interessen des Landes müssten vor Parteiinteressen gehen.

Mehr dazu in oesterreich.ORF.at