US-Aufseher prüfen Gold- und Silber-Fixing

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US-Marktaufseher schauen sich einem Zeitungsbericht zufolge die Festlegung des Gold- und des Silberpreises in London genauer an.

In internen Diskussionen werde geprüft, ob es bei dem Verfahren Manipulationsmöglichkeiten gebe, berichtete das „Wall Street Journal“ gestern in seiner Onlineausgabe unter Berufung auf mit der Situation vertraute Personen.

Keine formelle Untersuchung

Die Goldpreise werden zweimal täglich von fünf Banken in einer Telefonkonferenz festgelegt, die Silberpreise von drei Banken. Diese sogenannten Fixings sind die Grundlage, um die Spotkurse im milliardenschweren Handel mit den beiden Edelmetallen zu bestimmen.

Die für den Derivatemarkt zuständige Aufsichtsbehörde CFTC habe noch keine formelle Untersuchung gestartet. Sie nehme aber verschiedene Aspekte der Preisfindung unter die Lupe und gehe unter anderem der Frage nach, ob ausreichende Transparenz gewährleistet sei.