Ehemalige TA-Vorstände schwer belastet

Der mit der Justiz zusammenarbeitende „Kronzeuge“ Schieszler hat im Prozess zu Kursmanipulation bei der Telekom Austria (TA) am Montag die hauptangeklagten Ex-Vorstände Fischer und Colombo schwer belastet. Sie hätten das „Go“ für die Kursmanipulation durch den Bankier Wanovits gegeben, schilderte Schieszler die Ereignisse von Februar 2004. Ihm sei auch bewusst gewesen, dass kein reales, echtes und ehrliches Geschäft vorhanden gewesen sei. Der Name von Ex-TA-Chef Sundt sei dabei nie gefallen, so Schieszler. Er strebt mit seiner Aussage den Kronzeugenstatus an und will sich damit offenbar Haftverschonung sichern.

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