Irak: 22 Tote nach Selbstmordanschlag

Bei einem Selbstmordanschlag auf eine gegen das Terrornetzwerk Al-Kaida kämpfende irakische Miliz sind heute nach jüngsten Informationen mindestens 22 Menschen getötet worden.

Wie Rettungskräfte und Behörden mitteilten, wurden bei dem Attentat in der Stadt Tadschi etwa 25 Kilometer nördlich der Hauptstadt Bagdad zudem mindestens 44 weitere Menschen verletzt. Der Anschlag galt demnach der Sahwa-Miliz, die gegen Al-Kaida kämpft und von der Regierung bezahlt wird.

Zuvor waren bei einem Angriff auf das Polizeihauptquartier im nordirakischen Kirkuk mindestens 30 Menschen getötet und 88 weitere verletzt worden. Ein Selbstmordattentäter sprengte sich nach Polizeiangaben am Haupteingang des Gebäudes in die Luft. Dann stürmten drei Männer in den Komplex und warfen Granaten, bevor sie laut Augenzeugen getötet wurden.