Facebook-Aktie fällt trotz Einnahmensteigerung

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Facebook hat den stärksten Anstieg der Werbeeinnahmen seit dem Börsengang im vergangenen Jahr verbucht. Dadurch erhöhte sich der Umsatz im vierten Quartal um 40 Prozent auf 1,59 Mrd. Dollar, wie das weltgrößte Soziale Netzwerk gestern mitteilte. Den Nettogewinn bezifferte Facebook auf 64 Mio. Dollar nach einem Plus von gut 300 Mio. vor einem Jahr. Börsianer waren jedoch mit der Geschäftsbilanz offenbar nicht zufrieden: Die Aktie fiel nachbörslich um sechs Prozent.

Die Werbeeinnahmen steigerte das Unternehmen um 41 Prozent auf 1,33 Mrd. Dollar. Davon entfielen 23 Prozent auf das Geschäft mit mobilen Diensten. „Facebook ist eine mobile Firma“, so Facebook-Chef Mark Zuckerberg gestern. Gleichzeitig dementierte er Gerüchte um die Entwicklung eines Smartphones: „Es wird kein eigenes Facebook-Handy geben.“

Stattdessen müsse Facebook über alle Geräte hinweg gut funktionieren, so Zuckerberg. Investoren fürchten seit längerem, dass Facebook die wachsende Zahl von Nutzern mit Smartphones und Tablets nicht richtig zu Geld machen kann. Diese Sorgen waren einer der Gründe für das misslungene Börsendebüt im Mai.