Lapid hat die Trumpfkarte
Dieses Ergebnis hatte keiner auf der Rechnung: Bei der Parlamentswahl in Israel erhielt der rechtskonservative Premier Netanjahu am Dienstag eine schallende Ohrfeige - und der liberale Quereinsteiger Lapid schaffte es aus dem Stand auf Platz zwei. Damit wird Lapid das Schwergewicht in den bevorstehenden Koalitionsverhandlungen, die aber im israelischen Parteienkarussell durchaus auch damit enden könnten, dass sich Lapid auf der Oppositionsbank wiederfindet. Neben dem überragenden Abschneiden Lapids fällt vor allem eines auf: Israel ist so tief in zwei Lager gespalten wie selten zuvor.
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