„Dallas“-Star Larry Hagman tot
Larry Hagman ist tot. Der Schauspieler, der als skrupelloser J.R. Ewing in der Fernsehserie „Dallas“ weltberühmt wurde, starb gestern Nachmittag (Ortszeit) in einem Spital in Dallas, wie die „Dallas Morning News“ unter Berufung auf die Familie des Schauspielers berichtete. Hagman wurde 81 Jahre alt.
Zuletzt hatte er in der Neuauflage der Serie aus den Achtzigern wieder die gleiche Rolle gespielt: Den intriganten Ölmann, der seinen treuherzigen Bruder Bobby austricksen will. „Larry war zurück in seinem geliebten Dallas, wo er wieder die Kultrolle spielte, die er am meisten geliebt hat“, zitiert die Zeitung die Familie.
Der gebürtige Texaner traf in den 50er Jahren in London die schwedische Modezeichnerin Maj Axelsson und heiratete sie - laut Hagman „das Beste, was mir je passierte“. Das Ehepaar hat zwei Kinder. 1964 zog Hagman mit seiner Familie nach Hollywood, wo er als Astronaut Tony Nelson in der Fernsehserie „Bezaubernde Jeannie“ neben Barbara Eden die Hauptrolle spielte.
Privat kein Ekel wie J.R.
Hagman hatte im vergangenen Jahr mitgeteilt, dass er Krebs hat. Dennoch spielte er in der neuen Serie „Dallas“ wieder die gleiche Rolle wie zuletzt zwei Jahrzehnte zuvor - nur noch etwas raffinierter. Privat war er vom fiesen Ölbaron weit entfernt: Freunde schildern ihn als warmherzig und witzig. Und an Öl glaubte er auch nicht: Hagman machte Werbung für Solarenergie.