Schadenersatz für australische Städte
Den führenden Ratingagenturen sind bereits nach dem Kollaps des US-Immobilienmarkts vor fast fünf Jahren immer wieder Bewertungsfehler vorgeworfen worden. In Australien wurde nun Standard & Poor’s (S&P) genau deswegen zu Schadenersatz verurteilt. Das Höchstgericht begründete seine Entscheidung mit Fehlern bei der Bewertung hochkomplexer Finanzprodukte, deretwegen zahlreiche Kommunen kräftige Spekulationsverluste einfuhren. Die Strafe von etwa 24 Mio. Euro dürfte S&P wohl locker wegstecken. Allerdings könnte das Urteil zum Präzedenzfall werden, der den Ratingriesen noch eine Menge Probleme bereitet.
Lesen Sie mehr …