EU warnt vor humanitärer Katastrophe in Mali

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Die EU warnt vor einer humanitären Katastrophe im westafrikanischen Mali, falls die Versorgung mit Lebensmitteln und Medikamenten nicht bald verbessert wird. Die EU-Kommissarin für humanitäre Hilfe, Kristalina Georgiewa, hat gestern in Brüssel weitere neun Millionen Euro an Hilfsgeldern zugsagt. „Wir sind entschlossen zu verhindern, dass aus der Lebensmittelkrise ein Desaster wird“, sagte Georgiewa.

Durch Kämpfe zwischen Regierung und Rebellen in Mali haben nach UNO-Angaben 93.000 Menschen ihr Obdach verloren, weitere 200.000 sind ins Ausland geflohen. Seit Beginn der Woche ist eine Übergangsregierung am Ruder. Die EU hat bisher rund 280 Millionen Euro ausgegeben, um den Nahrungsmangel in Westafrika zu bekämpfen.