Zehn Mio. Dollar Kopfgeld für pakistanischen Islamisten

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Fast dreieinhalb Jahre nach der Terrorserie im indischen Bombay mit mehr als 160 Toten hat die US-Regierung ein Kopfgeld auf den mutmaßlichen Drahtzieher der Anschläge ausgesetzt.

Für Hinweise, die zur Ergreifung von Hafiz Mohammad Saeed - einem der Gründer der pakistanischen Islamistengruppe Lashkar-e-Taiba (LeT) - führen, wird eine Belohnung von zehn Mio. Dollar (rund 7,5 Millionen Euro) gezahlt, wie die US-Regierung gestern mitteilte. Mit 25 Millionen Euro haben die USA nur auf Al-Kaida-Chef Aiman al-Sawahiri ein höheres Kopfgeld ausgesetzt.

Indien begrüßt Kopfgeld

Indien macht Lashkar-e-Taiba für die Angriffe 2008 verantwortlich. Saeed ist einer der Gründer der LeT, von der er sich nach eigenen Angaben losgesagt hat. Inzwischen führt er die verbotene islamische Hilfsorganisation Jamaat-ud-Dawa, die der LeT zumindest nahesteht.

Indien begrüßte das Kopfgeld für Saeed. Neu-Delhi und Washington seien sich „einig, dass die LeT wie alle Terrorgruppen besiegt und ihre Verstecke in Pakistan und Afghanistan beseitigt werden müssen“, erklärte das Außenministerium.