Luxus-Liner mit 600 Passagieren vor Philippinen in Seenot
Ein Luxus-Kreuzfahrtschiff mit rund 600 Touristen an Bord ist vor der Küste der Philippinen in Seenot geraten. Die „Azamara Quest“ trieb heute nach Angaben der Regierung in Manila nach einem Brand an Bord manövrierunfähig in der Sulusee.
Das Schiff war auf dem Weg in den Hafen der malaysischen Stadt Sandakan gewesen, als am Donnerstagabend ein Feuer ausbrach, wie ein Sprecher des Verkehrsministeriums dem Radiosender DZBB sagte. Der Brand konnte rasch gelöscht werden. Anschließend sei es der Besatzung aber nicht mehr gelungen, zwei ausgefallene Motoren wieder zu starten.
Von den rund 600 Passagieren, darunter viele Europäer und US-Bürger, wurde bei dem Brand niemand verletzt, hieß es weiter. Das Schiff befand sich zuletzt zwischen der Insel Palawan und der Hafenstadt Zamboanga auf Mindanao. Die philippinische Küstenwache habe bereits ein Rettungsboot losgeschickt, teilten die Behörden mit. Die Reederei der „Azamara Quest“, die Royal Carribean International aus dem US-Bundesstaat Florida, habe zudem einen Schlepper mit der Bergung beauftragt.