Air-France-Maschine auf Azoren-Insel notgelandet
Wegen eines technischen Alarms ist ein Flugzeug der Air France auf dem Weg von Paris in die kolumbianische Hauptstadt Bogota auf einer Azoren-Insel notgelandet.
Es habe sich um einen „Fehlalarm“ gehandelt, versicherte ein Sprecher der französischen Fluggesellschaft heute in Paris. An Bord des Airbus A340 befanden sich 274 Passagiere, die laut Presseberichten über Rauchentwicklung und Panik an Bord berichteten.
Air France wies das zurück: „Es gab keinerlei Rauchentwicklung, es gab keinen plötzlichen Höhenverlust der Maschine oder panische Bewegungen“, hob ein Sprecher hervor. Manche Passagiere seien durch die Zwischenlandung auf der Azoren-Insel Terceira im Atlantik wohl überrascht gewesen. Die Ursache des Fehlalarms sei noch unklar.
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Berichte über Panik an Bord
Passagiere hatten nach Angaben der britischen Zeitung „The Guardian“ berichtet, dass sie bei dem Flug gedacht hätten, jetzt sei ihr Ende gekommen. Die Zeitung zitierte die kolumbianischstämmigen Briten Euclides und Rosa Montes mit den Worten, die Leute in dem Flugzeug hätten sich „voneinander verabschiedet“.
Die Maschine sei rasch auf rund 600 Meter Höhe abgesunken, um Benzin abzulassen. „Wir sahen aus dem Fenster, und das Meer war direkt unter uns. Benzin floss aus, über die Flügel. Wir dachten, wir würden sterben.“
Einer schwedischen Zeitung habe eine Passagierin berichtet, dass „totale Panik“ an Bord ausgebrochen sei, berichtete „The Guardian“ weiter. Sogar das Personal habe „geschwitzt und geschrien“, Passagiere hätten „geweint und gebetet“. Laut dem „Guardian“ war die Maschine schon beim Abflug in Paris wegen technischer Probleme verspätet.