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Für Spieler und Bastler

Zu Weihnachten kommen auch große Kinder immer öfter auf ihre Kosten. Technische Spielereien wie Minihubschrauber, Tablet-Arcademaschinen, Minisolaranlagen und UNIMOGs zum Selberbauen lassen so manches Männerherz höher schlagen.

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Bei kleinen und großen Bastelfans gleichermaßen seit nun schon Jahrzehnten beliebt ist Lego. Der Hersteller richtet sich mit diversen Bausätzen seit längerem gezielt an Erwachsene, etwa mit einem UNIMOG aus rund 2.000 Teilen, aber auch einem Nachbau des VW-Campingbusses T1 aus dem Jahr 1962 aus 1.322 Teilen. Laut „Handelsblatt“ verkaufte Lego alleine vom UNIMOG, obwohl nicht ganz billig, in Deutschland bisher rund 60.000 Stück. Die durchschnittliche Zeit für den Aufbau beträgt laut Angaben zwölf bis 15 Stunden.

Unimog von Lego

Lego

UNIMOG von Lego

iCade

ION Audio

Der iPad-Controller iCade

Arcadecontroller für Tablets

Ein echtes Geschenk für Spieler ist der iPad-Controller iCade, der auf Liebhaber alter Arcadegamemaschinen abzielt. Damit lassen sich Tablets zu einer kleinen Arcademaschine inklusive Joystick und Einwurfschlitz für Geldmünzen umfunktionieren. Das iPad kann darin fast aufrecht eingesetzt werden, die Verbindung wird über Bluetooth hergestellt. Die damit rund 100 kompatiblen Spiele müssen via iTunes extra gekauft werden. Neben den klassischen Atari-Games wie darunter Asteroids unterstützen auch andere iOS-Spiele den Arcadecontroller.

Flugobjekte mittels Smartphone steuern

Ebenfalls für Spieler, wenn auch der handfesteren Sorte, sind Flugobjekte wie der Quadcopter AR.Drone von Parrot. Das Gerät kann mit iOS-Geräten wie dem iPhone, Geräten mit Android sowie über einen Linux-PC mittels Joystick gesteuert werden. Die vier waagrecht stehenden Propeller sollen dem Gerät dabei in der Luft Stabilität verleihen. Ein integrierter Autopilot soll das Landen und Starten vereinfachen.

Kleine und große Flieger

Die AR.Drone ist drinnen wie draußen einsetzbar, wobei es jeweils eigene Schutzgehäuse gibt, damit nicht allzu viel kaputtgeht - am Gerät und an der Umgebung. Mit diverser zum Teil kostenpflichtiger Software kann man auch gegen andere AR.Dronen „kämpfen“. Die Verbindung erfolgt dabei über das eingebaute WLAN-Modul. Der Schönheitsfehler: Modelle mit eingebauter Kamera sind in Österreich nach geltender Rechtslage verboten, da sie nach dem Luftfahrtgesetz als Luftfahrzeuge zu qualifizieren sind, was wiederum eine unerfüllbare Liste an Auflagen nach sich zieht.

AR-Drone-Steuerung am iPhone

APA/EPA/dpa/Daniel Karmann

AR.Drone von Parrot

Ebenso unterhaltsam sind kleinere und entsprechend kostengünstigere Fluggeräte, die zum Teil ebenfalls für drinnen und draußen geeignet sind. Hubschrauber mit zwei Rotorblättern sollen laut ihren Herstellern auch relativ leicht zu steuern sein, sind aber wegen ihres kleinen Akkus nur rund zehn Minuten einsatzbereit. Einige davon sind ebenfalls mittels Smartphone steuerbar.

Minisolaranlage für den Balkon

Besonders umweltbewusste Menschen könnten mit einer Minisolaranlage für den Balkon oder den Garten mehr Freude haben. MiniJOULE etwa wird zwar nur bedingt den vom deutschen Hersteller GP Joule versprochenen „persönlichen Atomausstieg“ ermöglichen, ein Modul soll aber mit der Produktion von 185 kWh bis zu zehn Prozent des Strombedarfs eines Haushalts abdecken können. Je nach Verbrauch soll man damit etwa einen Fernseher für einen Dreipersonenhaushalt betreiben können. Abgesehen vom doch deutlichen Platzbedarf ist der Preis ebenfalls im deutlich höheren Preissegment.

Solarpanels von minijoule

minijoule.com

Minisolarpanele MiniJOULE

Alte Mixtapes und VHS-Kassetten retten

Für Audiobastler und alle, die an ihren früheren Mixtapes, VHS-Kassetten und Vinylscheiben hängen, gibt es schon seit längerem eigene Überspielgeräte, die mittels USB direkt an den Computer angesteckt werden können, um die Musik so in den Computer einspielen zu können. Manche Plattenspieler übertragen die Musik direkt an einen MP3-Player. Wer sein bisheriges Audioequipment verwenden möchte, kann eigene Vorverstärker verwenden.

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