Laos stoppt Mekong-Damm wegen Umweltbedenken
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Laos setzt wegen befürchteter Umweltschäden ein 2,6 Mrd. Euro teures Staudammprojekt am Fluss Mekong aus. Regierungsvertreter der vier Anrainerstaaten Laos, Kambodscha, Thailand und Vietnam kamen überein, vor Baubeginn das Ergebnis einer Umweltverträglichkeitsstudie aus Japan abzuwarten, sagte der Chef der kambodschanischen Flussverwaltung heute.
Der Bau des Xayaburi-Damms in Laos wird vor allem von thailändischen Bauunternehmen, Banken und Energieversorgern vorangetrieben. Kritiker befürchten, dass der Damm die Wanderung zahlreicher Fischarten unterbrechen könnte. Auch könnte fruchtbarer Schlamm nicht mehr flussabwärts gelangen. Insgesamt sei die Lebensgrundlage von 60 Mio. Menschen in Gefahr.