OECD für Ausweitung der EZB-Aufgaben
Die Europäische Zentralbank (EZB) könnte bald die Speerspitze in der Bekämpfung der Euro-Krise werden. Jedenfalls wird der Ruf nach einem Eingreifen der EZB in der Schuldenkrise immer lauter. Die OECD forderte nun wie jüngst auch Kanzler Faymann (SPÖ) eine verstärke Rolle der Währungshüter. Derzeit wird eine dauerhafte und unbegrenzte Übernahme von Staatsschulden durch die EZB diskutiert. Die EZB selbst hatte 2010 begonnen, als vorübergehende Maßnahme Anleihen von Krisenländern zu kaufen. Doch gegen eine permanente Ausweitung stemmt man sich. Noch weiß die EZB die deutsche Kanzlerin Merkel auf ihrer Seite - doch das könnte sich ändern.
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