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Bis in die USA und Australien

Vor rund sechs Jahren hat der britische Starkoch Jamie Oliver mit der Sendung „Jamie’s School Dinners“ seine Kampagne für gesundes Essen in der Schule gestartet. Auch wenn Obst und Gemüse statt Pommes frites und Burger nicht immer auf Gegenliebe der Schüler stießen, hat er mittlerweile seine Mission ausgeweitet.

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Denn auch in den USA und in Australien sei die Zahl der Übergewichtigen dramatisch. In den USA etwa mischte er die Ernährung mit einer eigenen TV-Sendung auf. In der Sendung „Jamie Oliver’s Food Revolution“ versuchte er, einer amerikanischen Stadt gesundes Essen beizubringen. Zu sehen waren etwa übergewichtige Familien, die sich hauptsächlich von Frittiertem und Pizza zum Frühstück ernährten und Volksschüler, die noch nie mit Messer und Gabel gegessen hatten.

Auch in Australien seien über 60 Prozent der Erwachsenen von Übergewicht betroffen und 25 Prozent der Kinder, schreibt er in seinem eigenen Manifesto für Australien. Das koste den Staat viel Geld. In der australischen Stadt Ipswich bei der Ostküstenstadt Brisbane richtete Oliver ein Kochzentrum ein, um Einwohner in der Kunst der „schnellen und guten Küche“ einzuweisen.

Gesundheitsprobleme wegen falschen Essens

„Australien ist beim Essen sehr aufgeschlossen, besitzt einige der besten Köche der Welt, unglaubliches Obst und Gemüse - aber obwohl das Fernsehen ständig Kochsendungen bringt, gibt es diese enormen Gesundheitsprobleme, die mit falschem Essen zusammenhängen“, begründete Oliver sein Engagement. Eine TV-Show gibt es für Australien nicht, dafür aber Onlineklassen.

Die Regierung von Queensland unterstützt Olivers Initiative mit umgerechnet 1,8 Millionen Euro verteilt auf vier Jahre. Dafür bietet Oliver an, seine Aufklärungskampagne auch in abgelegene Gemeinden zu bringen.

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