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Neun Parteien bisher Parlament

Dänemark hat am Donnerstag ein neues Parlament gewählt. Noch steht die genaue Mandatsverteilung nicht fest - doch der Mitte-links-Block hat die Mehrheit erobert.

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Von den insgesamt 179 Sitzen im Parlament (Folketing) sind je zwei für Repräsentanten der autonomen Überseegebiete Grönland und Färöer reserviert. Davon gehören derzeit einer dem rechten und drei dem linken Lager an.

Das rechte Lager: „Blauer Block“

Rechtliberale „Venstre“ (V/V): Partei von Ministerpräsident Lars Lökke Rasmussen. Mit über 50.000 Mitgliedern hat sie auch die größte verbriefte Anhängerschaft.

Konservative (KF/C): Langjähriger kleiner Regierungspartner von Venstre. Parteichef ist seit Jänner 2011 Lars Barfoed, der damals die ins Außenministerium gewechselte Lene Espersen ablöste.

Dänische Volkspartei (DF/O): Parteichefin Pia Kjaersgaard. Eine der ersten mit einer aggressiven Antieinwanderungspolitik erfolgreichen Parteien in Europa. Als Feindbild dienten der DF zuletzt vor allem Muslime.

Liberale Allianz (LA/I): Vor den Wahlen 2007 als zusätzliche bürgerliche Partei gegründet. Erhielt damals 2,8 Prozent der Stimmen und fünf Abgeordnete.

Christdemokraten (KD/K): Werden ebenfalls dem bürgerlichen Lager zugerechnet, sind derzeit nicht im Parlament.

Das rot-grüne Lager: „Roter Block“

Sozialdemokraten (S/A): Parteichefin Helle Thorning-Schmidt unterlag vor vier Jahren knapp dem damaligen Venstre-Regierungschef Anders Fogh Rasmussen.

Sozialistische Linkspartei (SF/F): Mit ihrem populären Chef Villi Sövndal knapp hinter den Rechtspopulisten viertstärkste Kraft in Dänemark, versteht sich auch als Umweltpartei.

Sozialliberale „Radikale Venstre“ (RV/B): Liberale Mitte-Partei klassischen Zuschnitts. Hat in ihren Reihen auch Sympathisanten des bürgerlichen Lagers und gilt als Wackelmitglied im Roten Block.

Einheitsliste (EL/Ö): Die Links-Grünen konnten laut Umfragen mit den vergleichsweise stärksten Stimmenzuwächsen rechnen.

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