Mehrfacher Österreich-Bezug in Manifest
Dem norwegischen Geheimdienst soll der nach dem Massaker auf der Insel Utöya festgenommene Anders B. völlig unbekannt gewesen sein. Doch im Internet hinterließ der 32-jährige Norweger eine umfangreiche Visitenkarte: was er liebte (Kant, Plato, Kafka, Orwell, Churchill, Computerspiele, Jagd), was er hasste (Islam, Marxismus, multikulturelle Gesellschaft), wo er sich engagierte. In seinem 1.500 Seiten starken Manifest, das er kurz vor der Tat veröffentlicht hatte, legte er seine Welt dar - und nahm dabei mehrfach Bezug auf Österreich.
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