Nackte stürzte bei Roskilde-Festival in den Tod

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Beim Roskilde-Rockfestival in Dänemark ist eine Deutsche aus 30 Meter Höhe vom Turm einer Schwebebahn gestürzt und ums Leben gekommen. Wie die dänische Polizei gestern Abend mitteilte, stammt die 35-Jährige aus der „Region“ Berlin. Weitere Einzelheiten zur Person wurden nicht mitgeteilt.

Die Besucherin war am letzten Tag des viertägigen Festivals unbekleidet in einem Fahrstuhl zur Spitze des Turms gefahren, von dem aus man an einem Seil wieder Richtung Boden schweben konnte. „Für uns deutet nichts auf ein Verbrechen hin“, sagte der Polizeisprecher Carsten Andersen. Die Frau sei auf einer Plattform über einen Zaun gestiegen und danach in die Tiefe gestürzt. Über einen möglichen Selbstmord oder den Einfluss von Drogen machte er keine Angaben.

Beim Roskilde-Festival kamen im Jahr 2000 neun junge Männer bei einem Konzert der US-Band Pearl Jam ums Leben. Sie wurden vor der Bühne von der nachrückenden Menge erdrückt.