IBM feiert 100-jähriges Bestehen

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Die auch unter dem Namen „Big Blue“ bekannte IT-Firma IBM (International Business Machines Corporation) feiert heute ihren 100. Geburtstag. IBM ist führender Anbieter von Dienstleistungen, Soft- und Hardware sowie Beratungen im IT-Bereich, hat im Laufe seiner Geschichte mehrere Wandlungen durchlebt und dabei Meilensteine gesetzt.

Lochkarten und Schneidemaschinen

Am 16. Juni 1911 schlossen sich einige Firmen, darunter der auf Lochkarten spezialisierte Anbieter Tabulating Machine Company, zur Computing Tabulating and Recording Company zusammen. Zu dem Zeitpunkt stellte IBM Schneidemaschinen, Lochkartenmaschinen, Waagen und Zeitaufzeichnungssysteme her. 1924 erfolgte die Umbenennung in IBM.

1915 übernahm Thomas Watson die Führung. Er wurde unter anderem für seinen strengen Kleidungskodex für Außendienstmitarbeiter und den Slogan „Think!“ (Denk!), aber auch den Aufstieg IBMs bekannt. Er verdoppelte in den ersten vier Jahren seiner Tätigkeit IBMs Umsatz auf neun Millionen Dollar und weitete das Einzugsgebiet auf Europa, Südamerika, Asien und Australien aus.

Wegbereiter für Microsofts Erfolg

IBM-Wissenschaftler entwickelten eine Reihe von Innovationen, darunter den Strichcode (Universal Product Code). Bei der breiten Massen bekannt ist IBM aber für seine Personal Computer, die mit dem Betriebssystem Das Disk Operating System (DOS) des jungen Unternehmens Microsoft liefen und ab Anfang der 80er Jahre die digitale Revolution einläuteten. Als sich abzeichnete, dass mit dem PC immer weniger Geld zu verdienen war, trennte sich IBM davon, wie 2003 von der Festplattensparte - auch die Floppy Disc ist eine Erfindung IBMs.

2010 haben die rund 427.000 IBM-Mitarbeiter einen Umsatz von 99,9 Milliarden Dollar erwirtschaftet. Der Gewinn vor Steuern kletterte auf den Rekord von 19,7 Milliarden Dollar. Davon entfielen mehr als 90 Prozent auf Software, Dienstleistungen und Finanzierungen.