Autobombe tötet elf Menschen im Irak

Bei der Explosion einer Autobombe sind heute im zentralirakischen Bakuba mindestens elf Menschen ums Leben gekommen. Laut Polizeiangaben detonierte die Bombe vor dem Parlament der Provinz Dijala. Bakuba ist die Hauptstadt dieser Provinz. 32 Menschen seien bei dem Zwischenfall verletzt worden. Unter den Toten sind den Angaben zufolge auch fünf Polizisten.

Eine Gruppe Bewaffneter habe das Gebäude nach den Explosionen gestürmt, berichteten Sicherheitskreise. Unklar blieb, ob die Bewaffneten im Inneren des Gebäudes Geiseln nahmen. Zeugen berichteten von schweren Schusswechseln.

Sicherheitskräfte hätten die Kontrolle über das Gebäude zurückgewonnen, hieß es. Ob die Angreifer dabei festgenommen oder getötet wurden, war zunächst unklar. Im März waren 65 Menschen bei einem Geiseldrama in einem Provinzparlament in Tikrit ums Leben gekommen.