„Extrem einseitiger“ Kampf

Jene 38 Minuten, in denen Terrorchef Bin Laden in Pakistan getötet wurde, werfen immer mehr Fragezeichen auf. Die USA mussten am Donnerstag die Darstellung der Ereignisse erneut in wesentlichen Punkten korrigieren. Nachdem die US-Regierung bereits zuvor eingestanden hatte, dass Bin Laden selbst unbewaffnet war, wurde nun bekannt, dass sich auch seine Bewacher kaum wehrten. Nur Bin Ladens Kurier gab Schüsse ab. Ein „dauerndes Feuergefecht“ gab es dagegen nicht, im Gegenteil: Laut „New York Times“ war der Kampf „extrem einseitig“.

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