Italien will Flüchtlinge nach Tunesien zurückschicken

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Angesichts des anhaltenden Flüchtlingsstroms aus Tunesien sucht die italienische Regierung verbissen nach einer tragbaren Lösung. Ministerpräsident Silvio Berlusconi reiste gestern nach Tunis, um von der dortigen Regierung einen Stopp der Flüchtlingsabfahrten in Richtung Europa zu erreichen. Tunesien sei zur Rücknahme von Migranten bereit, so Berlusconi nach dem Treffen.

Im Gegenzug werde Italien 150 Millionen Euro zur Verfügung stellen. Eine Lösung drängt, Hunderte Flüchtlinge erreichten allein in den letzten Tagen die Auffanglager in Lampedusa. Sie werden derzeit aufs Festland verschifft.

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