Angst um Crews und Schiffe
Der japanischen Wirtschaft waren schon durch Produktionsausfälle nach der Tsunami-Katastrophe vor zwei Wochen enorme Schäden entstanden. Nun schlagen auch noch die Folgen des AKW-Lecks in Fukushima durch. Wie die „New York Times“ am Samstag berichtete, meiden Reedereien zunehmend die wichtigsten Häfen in der Bucht von Tokio. Im Ausland werden japanische Schiffe genauen Strahlentests unterzogen. Reeder haben nicht nur Angst um ihre Mannschaften. Einmal verstrahlt, zitierte die Zeitung einen Branchenvertreter, seien die enorm teuren Cargoschiffe praktisch nur noch ihren Altmetallpreis wert.
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