China will vorerst keine neuen AKWs genehmigen

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China will vorerst keine neuen Atomkraftwerke genehmigen. Alle bestehenden und in Bau befindlichen Reaktoren würden zudem umfassenden Sicherheitstests unterzogen, kündigte die chinesische Regierung heute an.

„Wir werden den Genehmigungsprozess für alle atomaren Energieprojekte vorübergehend aussetzen, auch für solche, die sich noch in einem frühen Stadium befinden“, erklärte der Staatsrat. In China gibt es den Angaben zufolge keine erhöhte Strahlenbelastung wegen der Atomkatastrophe in Japan.

Frankreichs Angst vor der Atomdebatte

Ungeachtet der Ereignisse in Japan zeigt sich Frankreich, Europas AKW-Land Nummer eins, offiziell weiter gelassen. Während Linksparteien und Umweltorganisationen von einem „russischen Roulette“ sprechen, lobt die Regierung die Sicherheitsstandards der 58 Atomanlagen des Landes als die höchsten der Welt und spricht von einer „guten Energie“.

Hinter den Kulissen mehren sich aber auch in Paris Anzeichen von Nervosität. Als Grund dafür gilt die Befürchtung, dass „die japanischen Ereignisse“ zum „Drama für Frankreich und seine Nuklearindustrie“ werden könnten.

Mehr dazu in „Ein Ausstieg kommt nicht infrage“