Opferzahlen könnten sich vervielfachen

In Japan geht man nach dem verheerenden Beben vom Freitag inzwischen von mindestens 2.000 Todesopfern aus. Die Zahl könnte sich allerdings vervielfachen. Allein in der Hafenstadt Minamisanriku fehlt von 9.500 Menschen jegliches Lebenszeichen, ebenso weiß man nichts über den Verbleib von vier Zügen, die im Osten des Landes unterwegs waren. Die Behörden können sich erst langsam einen Überblick über das Ausmaß der Katastrophe machen. Fest steht inzwischen aber, dass das Beben das Gesicht der Welt verändert hat: Die Erdachse hat sich dadurch ebenso verschoben wie die japanische Hauptinsel Honshu.

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