Märchen, Mythos, Cyberspace

Revueengel, die im Dunkeln tappen, eine Unordnungsouvertüre, eine Frau namens Freya Genetrix und ein Game-Designer, der Tag und Nacht seinen Laptop auf dem Bauch liegen hat: Wo darf sich da die Liebe hinwenden, wenn alle in der Virtualität schweben? Botho Strauß, Deutschlands meistdiskutierter lebender Bühnenautor, wagt mit seinem neuen Stück „Das blinde Geschehen“ einen wilden Spagat zwischen Mythos und Cyberspace. Am Freitag ist an der Wiener Burg Uraufführung. Dörte Lyssewski, fast schon Chefinterpretin des Strauß’schen Bühnenwerks, sieht dem mit Spannung entgegen. Ihr sitzt, wie sie ORF.at erzählte, die Strauß-Erfahrung 1998 an der Josefstadt im Nacken: „Strauß, das war Schweinekram.“

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