Ölgelder außer Landes gebracht
Während in Libyen Armut herrscht, hat die herrschende Elite jahrzehntelang in Saus und Braus gelebt. Das nordafrikanische Land sitzt auf riesigen Erdölvorkommen, die Al-Gaddafi und seiner Familie zu schier unermesslichem Reichtum verhalfen. Die Gelder wurden über Fonds, Beteiligungen und geheime Konten überwiegend im Ausland angelegt. Nun beginnt die schwierige Suche nach dem Diktatorenvermögen. Zumindest ein Land, das üblicherweise zu den bevorzugten Verstecken zählt, fällt diesmal flach: Aus der Schweiz hatte der Al-Gaddafi-Clan nach einem Streit viele Milliarden bereits abgezogen. Als mögliche Alternative wird unter anderem auch Österreich gehandelt.
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