Qualität vor Massenkonsum

Die Relevanz von Grammy-Entscheidungen ist für europäische Hörer oft nicht ganz nachzuvollziehen - weil Country- oder R&B-Acts gewinnen, die über die Grenzen der USA hinaus wenig bekannt sind, dort aber die Verkaufsschlager des vergangenen Jahres waren. Diesmal ist das anders. In der Königsdisziplin „Bestes Album“ ging Qualität vor Massenkonsum: Beste Platte wurde „The Suburbs“ der kanadischen Independent-Band Arcade Fire. Der große Abräumer in anderen Kategorien war freilich eine Country-Band. Enttäuschend fielen die Bilanzen von Teenie-Star Justin Bieber und von Katy Perry aus.

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