Lage in Kairo bleibt chaotisch

Ungeachtet einer Ausgangssperre sind auch Freitagabend Tausende Regierungsgegner in der ägyptischen Hauptstadt Kairo weiter auf die Straßen gegangen. Mehrere öffentliche Gebäude, darunter auch das Außenministerium, wurden angegriffen. In Brand gesetzt wurde unter anderem das Hauptquartier von Mubaraks Regierungspartei NDP. In Kairo ersetzten unterdessen Soldaten die Polizeikräfte. Offene Frage bleibt, wie Präsident Mubarak auf den „Freitag des Zorns“ nun reagiert, der laut Ärzten mindestens 20 Todesopfer forderte.

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