UNO: Weltweite Lebensmittelpreise so „hoch wie nie“

Dieser Artikel ist älter als ein Jahr.

Die weltweiten Lebensmittelpreise liegen nach Berechnungen der Vereinten Nationen so hoch wie nie. Ein entsprechender Preisindex markierte im Dezember ein Rekordhoch, wie die UNO heute in Rom mitteilte. Grund für den anhaltenden Preistrieb war den Angaben nach teureres Getreide sowie Zucker.

2008 war es in zahlreichen Ländern wegen annähernd hoher Preise zu Unruhen gekommen. Auch europäische landwirtschaftliche Verbände rechnen für dieses hierzulande mit steigenden Lebensmittelpreisen wegen der anziehenden Konjunktur. Die Steigerung dürfte aber nicht höher als die Inflationsrate liegen.

Die Teuerung in der Euro-Zone kletterte im Dezember überraschend stark und überschritt erstmals seit mehr als zwei Jahren wieder die Marke von zwei Prozent. Wesentlicher Preistreiber waren Lebensmittel.