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In Trümmern eingeschlossen

In Indonesien sind bei einem Zugsunglück mindestens 36 Menschen ums Leben gekommen. 13 Reisende wurden nach Spitalsangaben verletzt, als am Samstag noch vor Morgengrauen ein aus der Hauptstadt Jakarta kommender Zug in der Provinz Zentral-Java in einen stehenden Zug raste.

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Mittlerweile sind alle Menschen aus dem Zug geborgen worden. Zuvor hatten viele von ihnen stundenlang in den Trümmern ausharren müssen. Auf Fernsehbildern war zu sehen, wie Anwohner versuchten, Eingeschlossene mit Bambusstäben zu befreien.

Entgleister Zug

Reuters//Gusti Dara

Lokführer überlebten

Warum einer der Züge im Bezirk Pemalang an der Nordseite der Insel Java auf den Gleisen stand, war zunächst nicht klar. Die meisten Passagiere des stehenden Zuges hatten zum Zeitpunkt des Unglücks geschlafen. Das Transportministerium kündigte eine Untersuchung an. Beide Lokführer sollen das Unglück überlebt haben. Nach Berichten örtlicher Medien wurden sie von der Polizei vernommen.

Der Sprecher des Verkehrsministeriums sagte, die Ermittler untersuchten, ob menschliches Versagen das Unglück auslöste. „Es könnte aber auch durch ein mechanisches Problem ausgelöst worden sein“, so der Sprecher.

Ein Regierungsbeamter hatte die Zahl der Todesopfer zunächst mit 43 angegeben, diese Zahl später aber nach unten korrigiert.

Zwei weitere Zugsunglücke

Bei einem zweiten Zugsunglück in Zentral-Java kam am Samstag ein weiterer Mensch ums Leben, vier Personen wurden verletzt. Auch in der Stadt Solo war ein Zug auf einen anderen aufgefahren.

Indonesien ist bekannt für die niedrigen Sicherheitsstandards und die unzureichende Wartung. Das Land erlebte in den letzten Jahren eine ganze Reihe von Flugzeug-, Eisenbahn- und Fährenunglücken. Dabei kamen Hunderte Menschen ums Leben.

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