USA und Südkorea beginnen neues Manöver
Neue Machtdemonstration auf hoher See: Die Streitkräfte der USA und Südkoreas haben heute ein weiteres gemeinsames Seemanöver begonnen. Nach Angaben des Generalstabs der südkoreanischen Armee nehmen an den fünftägigen Übungen zur U-Boot-Abwehr rund zehn Schiffe sowie etwa 1.700 Marinesoldaten beider Länder teil.
Nordkorea fühlt sich provoziert
Die US-Streitkräfte in Korea (USFK) hatten das Manöver vor der Westküste Südkoreas als „klare Botschaft der Abschreckung an Nordkorea“ angekündigt. Das kommunistische Nordkorea hatte die Übungen gestern in den Staatsmedien als „militärische Provokation“ und „vorsätzliches Kriegsmanöver“ kritisiert. Das Manöver begann einen Tag vor dem größten Treffen der herrschenden Arbeiterpartei in Nordkorea seit 30 Jahren.
Es ist das zweite Seemanöver in einer Serie von geplanten gemeinsamen Manövern, die die USA und Südkorea als Reaktion auf den Untergang eines südkoreanischen Kriegsschiffes angekündigt hatten. Bei dem Vorfall im März wurden 46 Seeleute getötet. Beide Länder machen Nordkorea dafür verantwortlich. Das Land weist jede Schuldzuweisung von sich.